Es ist ein strahlender Tag mitten im Frühling. Die Sonne steigt hoch über den Horizont. Unten ist’s schon kräftig grün, auf den Bergen trotzt noch der letzte Schnee dieser schmelzenden Kraft. Du schaust zum Fenster raus und denkst: Das ist DER Tag.
Flugschüler sind einfach
glücklich, dass heute wieder geflogen wird, Fortgeschrittene sehen sich schon
hoch über dem Startplatz kreisen und CCC-Freaks rechnen mit vielen Kilometern.
Doch dann kommt alles anders. Trotz starker Sonneneinstrahlung entwickelt sich
nur schwache Thermik, und die Schläuche sind eng und zerrissen.
Die Thermik wird zwar von der Sonne angetrieben, diese ist aber nicht das
einzige beeinflussende Wetterelement. Wichtig ist auch der vertikale
Temperaturverlauf und die Wasserdampfverteilung, die beide im Emagramm
dargestellt werden. Damit kann man zwar Inversionen erkennen und die Wolkenbasis
bestimmen, doch ob die Thermik grossflächig, konstant und für uns
Hängegleiterpiloten als schön empfunden wird, ist damit immer noch nicht
beantwortet. Hier hilft die Thermikcheckliste weiter. Sie trennt die guten von
den schlechten Thermiktagen und bildet so eine wesentliche Informationsquelle
bei der Prognose der Thermikgüte.
Ich arbeite seit vier Jahren mit der Thermikcheckliste. Bei dieser
Vorgehensweise können alle wichtigen Wetterelemente kontrolliert werden. Die
Checkliste stammt aus dem Buch von Manfred Kreipl: Das Thermik Handbuch (1996)
ISBN: 3-613-01267-7. Wegen meinen positiven Erfahrungen mit dieser Checkliste
will ich sie anhand von zwei konkreten Beispielen vorstellen. Einige wenige
Internetseiten bilden die Datengrundlage für die relativ einfache Auswertung.
Die Checkliste erfasst, wie viele meteorologische Erscheinungen für bzw. gegen
einen guten Thermiktag sprechen. Sie basiert auf Erfahrungen aus der
Segelfliegerei, kann aber auch für den Hängegleitersport gut eingesetzt werden.
Wie entsteht so eine
Checkliste?
Die mässigen und guten vergangenen
Thermiktage werden auf verschiedene Wetterelemente (Wind, Luftdruck, Bewölkung,
Sicht, Niederschlag usw.) untersucht. Dabei stellt sich heraus, dass an guten
und auch an mässigen Tagen eine bestimmte Anzahl von Wetterelementen
übereingestimmt haben. Die Grenzwerte werden so gewählt, dass die notwendigen
Werte der mässigen und guten Lagen zum grössten Teil eingeschlossen sind. Die
Grenzwerte definieren sozusagen die für einen Flugtag nötigen Bedingungen
bezüglich der einzelnen Wetterelemente. Folglich sind gute Thermikbedingungen zu
erwarten, wenn es keine Nein-Aussagen gibt. Sind einzelne Punkte der Checkliste
nicht erfüllt, ist je nach Anzahl der Minuspunkte mit weniger guten oder sogar
ungünstigen Verhältnissen zu rechnen.
Wann kann die Checkliste
ausgefüllt werden?
Obwohl man dies am liebsten am Vortag tun
möchte, sollte die Radiosondierung von 00 UTC (2 Uhr MESZ) abgewartet werden, da
einige Punkte nur mit Hilfe der Daten dieses Sondenaufstiegs stichhaltig
beantwortet werden können. Sollten einmal keine Daten von der Sonde in Payerne
zur Verfügung stehen, kann auch mit den Daten von Stuttgart oder Lyon gearbeitet
werden. Bei der Auswahl der Wetterkarten habe ich mich für das AVN-Modell
entschieden. Da dieses Modell mit einem reduzierten Dateninput arbeitet, ist der
Rechenaufwand kleiner und die Karten werden darum häufiger aktualisiert (je nach
Kartenhersteller jeweils zwischen 5 und 9 Uhr MEZ). Daher ist es am besten, wenn
man diesen Zeitpunkt abwarten kann. Sonst muss halt mit den Karten vom Vortag
mit einer Prognose von 24 h oder 36 h gearbeitet werden. Bei meiner Auswahl der
Internetseiten waren Aktualität und Übersichtlichkeit massgebend.
Für welche Region ist die
Checkliste gültig?
Es existieren zwei Checklisten. Eine für
das Mittelland/Mittelgebirge und eine für die Alpen. Einfachheitshalber gehe ich
im Folgenden nur auf die Alpenversion ein. Wird mit der Radiosonde von Payerne
gearbeitet, können die Aussagen der Checkliste auf die westlichen bis zentralen
Landesteile übertragen werden. Alle, die auf der Alpensüdseite die Thermik
prognostizieren möchten, sind mit den Daten von Milano am besten bedient, und
die Ostschweizer sollten sich zusätzlich auf die Stuttgart-Daten abstützen.
Das Ausfüllen der
Checkliste: Beispiel vom 28.4.2002
In Abbildung 1 ist die Checkliste mit den
16 Checkpunkten, den Bedingungen, Gewichtungen und Internetseiten dargestellt.
An diesem Sonntag scheint morgens die Sonne in praktisch allen Gebieten der
Schweiz. Was verraten aber die Meteodaten bezüglich Flug- und
Thermikbedingungen?
Isohypsenkrümmung: Isohypsen sind Linien gleicher Höhe und können wie
Isobaren interpretiert werden: Grosse Höhe entspricht Hochdruck, geringe Höhe
bedeutet Tiefdruck. Der Wind weht parallel zu den Isohypsen im Uhrzeigersinn um
ein Hochdruckgebiet und im Gegenuhrzeigersinn um ein Tiefdruckgebiet.
Die ersten drei Checkpunkte verlangen auf den drei Druckflächen 850, 700 und 500
hPa, dass die Isohypsen nicht zyklonal, das heisst nicht um ein Tiefdruckgebiet
gekrümmt sind. Luftmassen, die sich entlang so einer Isohypse bewegen und nach
links (zyklonal bzw. um ein Tief) abgelenkt werden, sind nämlich von diesem Tief
beeinflusst. Diese Eigenschaft ist negativ für die Thermikgüte. In Abbildung 2
und 3 sind die Isohypsen der 850 und 700 hPa Druckfläche in Weiss dargestellt.
Die Beschriftung der Isohypsen geben die Höhe der 850 bzw. 700 hPa Druckfläche
in Dekametern an. An diesem Tag befindet sich die 850 hPa Druckfläche auf 1400
bis 1440 Meter über der Schweiz. Aber wichtiger als die effektive Höhe ist die
Krümmung der Isohypsen. Bei beiden Karten krümmen sich diese Linien um das
Tiefdruckgebiet mit Zentrum nordwestlich von England. Das ergibt je einen
Minuspunkt, und für die 500 hPa Fläche (nicht abgebildet) einen weiteren
Minuspunkt.
Wind: Die folgenden fünf Checkpunkte betreffen die Windrichtung und die
Windstärke auf verschiedenen Niveaus (850, 700, 500 hPa). Kommt der Wind aus
nördlichen Richtungen (West über Nord bis Ost) ist dies günstig für die
Thermikentwicklung, denn so wird fortlaufend relativ kalte Luft über die warme
Erdoberfläche geführt, und die Labilität bleibt erhalten. Zusätzlich darf die
Windgeschwindigkeit in den verschiedenen Höhen gewisse Grenzwerte nicht
überschreiten. Diese fünf Fragen lassen sich am besten mit den Messdaten der
Radiosonde beantworten. In Abbildung 4 sind die Messdaten der Radiosonde vom 28.
April 2002 tabellarisch aufgelistet. Überall, wo der Wert rot eingekreist ist,
sind die Werte zu hoch bzw. ungünstig, das heisst der Checkpunkt muss negativ
gewertet werden. Nur im 500 hPa Niveau ist die Windrichtung knapp im positiven
Sektor. Der letzte Windcheckpunkt betrifft die Windstärke im Mittelgebirge. Hier
ist es sinnvoll, die Werte von freistehenden ANETZ-(Automatische Messnetz der
SMA)-Messstationen in den Voralpen der eigenen Flugregion zu verwenden. Für das
Berner Oberland ist zum Beispiel der Napf geeignet, für die westlichen
Landesteile der Moléson und für die östlichen Landesteile das Hörnli. Da diese
Wertung ein besonders wichtiger Indikator für die Thermikgüte darstellt, wird
dieser Checkpunkt dreifach gewichtet. In Abbildung 5 sind die Daten für den
Sonntagmorgen um 9.10 Uhr MESZ dargestellt. Jetzt muss zuerst kräftig
umgerechnet werden: Nehmen wir einmal die 5 m/s vom Napf. Multipliziert mit 3.6
erhalten wir 18 km/h. Jetzt noch geteilt durch 1.8 ergibt genau 10 Knoten. Da
dieser Wert kleiner als 15 Knoten sein muss, ist die Bedingung erfüllt.
Die Grenzwerte von 15 Knoten in den unteren Schichten erscheinen auf den ersten
Blick für den Hängegleitersport zu hoch. Es muss jedoch berücksichtigt werden,
dass die Daten der Radiosonde in der freien Atmosphäre gemessen werden, während
die Windgeschwindigkeiten in den Bergen (Reibung) oft schwächer sind.
Geschwindigkeiten bis 10 Knoten sind sicherlich günstiger als solche zwischen 10
und 15 Knoten. Dies kann subjektiv bei der Auswertung berücksichtigt werden.
Gewitter: Damit die Gefahr der Überentwicklung nicht besteht oder nur
sehr klein bleibt, muss die Temperaturkurve der Radiosonde zwischen 2000 und
3000 Metern Höhe eine Inversion oder Isothermie aufweisen. Die Gefahr wird auch
durch besonders trockene Luft in dieser Höhe verkleinert, was sich in einem
Spread (Temperatur minus Taupunkt) von über 10 Kelvin bemerkbar macht. Aber auch
wenn sich eine Isothermie, Inversion oder trockene Luft in den folgenden 1000
Höhenmetern befindet, ist dies positiv zu werten. Ein Blick auf das Emagramm
zeigt, dass die Luft zwischen 2000 und 3500 Meter Höhe sehr trocken ist (nicht
abgebildet). Ein weiterer Pluspunkt.
Luftdruck: Der Luftdruck hat nicht nur einen grossen Einfluss auf den
allgemeinen Wettercharakter, sondern auch auf die Thermik. Ist der Luftdruck zu
hoch, dominiert die Subsidenz (absinkende Luftmassen). Ist der Luftdruck zu
tief, ist die Gefahr von aufsteigenden Luftmassen in Verbindung mit zyklonaler
Aktivität und daraus resultierender erzwungener Wolkenbildung vorhanden, was
ebenfalls keinen positiven Einfluss auf die Thermik hat. Der ideale Bereich
liegt zwischen 1016 und 1023 hPa. Ist diese Bedingung erfüllt, gibt es gleich
drei Pluspunkte, sonst gleich drei Minuspunkte. Ein Blick auf die Druckwerte der
automatischen Messstationen zeigt sofort, ob wir in diesem Bereich liegen. Am
28.4.2002 (Abbildung 6) ist der Luftdruck auf der gesamten Alpennordseite zu
tief. Nur das südlichste Tessin kommt knapp in den grünen Bereich. Und
spätestens bei dieser Karte (tiefer Luftdruck und schönes Wetter) sollten die
Alarmglocken läuten: Föhn! Über den zentralen Alpenpässen (Comprovasco –
Altdorf) herrscht zum Messzeitpunkt das grösste Druckgefälle (4.8 hPa). Im
Reusstal müssen damit die letzten fliegerischen Hoffnungen begraben werden.
Grosse Vorsicht ist sicher im Rheintal, im Aaretal und im Rhonetal angebracht,
denn der Tagesverlauf der Druckdifferenz in diesen Tälern wird entscheiden, ob
der Föhn einsetzt oder nicht. Kleiner Exkurs zu diesem Tag: Zwischen 10 und 11
Uhr bricht der Föhn bis zum Vierwaldstättersee durch und erfasst auch das obere
bis mittlere Wallis. Etwas nach 12 Uhr greift der Föhn bis ins untere Rheintal
durch, und am späteren Nachmittag zwischen 16 und 17 Uhr wird der Brienzersee
und Interlaken von der Föhnströmung erfasst.
Elf Minuspunkte
Übungshalber die Thermikcheckliste weiter
ausfüllen? Wieso nicht. Druckänderung Bergstation um 6 UTC. Leider wird der
Druckverlauf von Gipfelstationen nirgends im Internet veröffentlicht. Abgesehen
davon kann man hier durchaus mit den Luftdruckkurven der Tal- bzw.
Mittellandstationen arbeiten. Meteotest hat hier zwei Grafiken: Druckverlauf
Bern oder Interlaken mit Comprovasco. Der letztere ist in Abbildung 7 gezeigt.
Die Druckänderung innerhalb der letzten drei Stunden sollte kleiner sein als 1
hPa. Diese Bedingung ist klar nicht erfüllt. Und: Das Auseinanderklaffen der
beiden Kurven sollte eine weitere Mahnung an die Flieger und Fliegerinnen der
Alpennordseite sein.
Sicht und Niederschlag: Die folgenden zwei Checkpunkte betreffen die
Sicht und die Gesamtbewölkung am Morgen um 6 UTC (= 8 Uhr MESZ). Hier helfen die
Videobilder von Topin und/oder Satellitenbilder weiter. Da diese Bedingungen
ebenfalls eine bedeutende Rolle spielen, erhalten sie doppeltes Gewicht. Trotz
der vielen Minuspunkte für diesen Sonntag gibt es hier weitere 4 Pluspunkte. Und
da am Vortag kein verbreiteter Niederschlag fiel und der Himmel auch in der
Nacht sternenklar blieb, kommt es zu keinen weiteren Minuspunkten.
Bilanz: Elf Minuspunkte. Bei weniger als 6 Minuspunkten kann mit guten
thermischen Verhältnissen gerechnet werden. Je weniger Minuspunkte, desto
besser. Föhngefahr plus elf Minuspunkte: Ein doppelter Grund, einen erholsamen
Tag auf Erden zu geniessen. Gibt es denn Tage, an denen alle diese Bedingungen
erfüllt sind? Wie sind dann die Verhältnisse? Wer am Ostermontag in der Luft
war, kann diesen Tag als Mustertag nehmen für wenige bis keine Minuspunkte.
Die Checkliste vom
Ostermontag, 1.4.2002
Auch ein strahlend schöner Tag, aber mit
ganz anderen Vorzeichen. Flache Druckverteilung vom Boden bis hinauf in grosse
Höhen. Die Frage nach der Isohypsenkrümmung lässt sich nicht für alle drei
Druckflächen (850, 700 und 500 hPa) stichhaltig beantworten, denn zum Teil
liegen die Isohypsen weit auseinander, was jedoch grundsätzlich positiv
interpretiert und gewertet werden kann.
Wind: Statt die Zahlenwerte der Radiosonde aus der Tabelle herauszulesen,
kann auch der rechte Bereich des Emagramm verwendet werden. Hier sind Windstärke
und Windrichtung über alle Höhen graphisch wiedergegeben (Abbildung 8). Die um
00 UTC gemessenen Windstärken liegen in allen wesentlichen Höhen unter den
Schwellwerten und die Windrichtung auf 500 hPa ist deutlich, diejenige auf dem
850 hPa Niveau knapp im positiven Sektor. Der Wind im Mittelgebirge ist
ebenfalls bei allen Voralpenstationen schwach. Moléson, Napf und Hörnli
registrieren nur 2 m/s (Abbildung 9). Bis hier also noch keine Minuspunkte.
Gewitter, Luftdruck, Sicht, Bewölkung, Niederschlag Vortag und Nacht: Da
die Luft oberhalb von 2500 Meter markant trockener wird (Abstand der beiden
roten Kurven in Abbildung 8), ist die Gefahr von Gewittern ausgeschlossen. Der
Luftdruck in der ganzen Schweiz liegt ziemlich genau in der Mitte des grünen
Bereichs zwischen 1016 und 1023 hPa (Abbildung 10). Vom Bodensee bis zum
Genfersee überall rund 1020 hPa. Auf der Alpennordseite etwas höher als im
Süden. Zudem sind die Druckschwankungen der Morgenstunden kleiner als 1 hPa pro
drei Stunden. An diesem Morgen sind keine Wolken zu sehen, und die Sicht ist
viel besser als 20 km. Da auch am Ostersonntag sonniges Wetter herrschte und
weder am Tag noch in der Nacht irgendwo Niederschlag registriert wurde, gibt es
an diesem Tag keinen einzigen Minuspunkt!
Das Ausfüllen der Checkliste braucht beim ersten Mal ein bisschen Geduld. Um
eure Arbeit zu erleichtern habe ich alle notwendigen Links in Abbildung 11
zusammengefasst. Ausserdem gibt es auf der birdland-Wetterseite (www.birdland.li)
rechts unten ein Linkprogramm, das euch die nötigen Seiten automatisch
herunterlädt. Mit etwas Übung lässt sich die Checkliste in weniger als 15
Minuten ausfüllen. Wer sich diese Zeit nimmt, erhält dadurch einen guten
Überblick über den Zustand in der Atmosphäre und wird das Wettergeschehen besser
verstehen.
Micha Schultze
Internetadressen für eine
chronologische Auswertung der Thermikcheckliste.
Isohypsenkrümmungen
http://imkpc3.physik.uni-karlsruhe.de/wz/pics/Rtavn122.gif
http://imkpc3.physik.uni-karlsruhe.de/wz/pics/Rtavn126.gif
http://imkpc3.physik.uni-karlsruhe.de/wz/pics/Rtavn121.gif
Radiosondierung Payerne & Wind
http://www.meteoschweiz.ch/data/sondierungen/PAY_00.shtml
http://www.meteoschweiz.ch/data/sondierungen/PAY_00.gif
http://www.meteoschweiz.ch/data/datapool/aviatik/ballonprognose/wind_anetz.gif
Luftdruck
http://www.meteoschweiz.ch/data/wetterkarten/luftdruck.gif
http://www.meteotest.ch/prog/pp_int_com.html
Sicht & Bewölkung
http://www.topin.ch/deutsch/kamerawahl.php?id_land=7
https://www.nemoc.navy.mil/sat/most_recent/met7_vis_naples.jpg
https://www.nemoc.navy.mil/sat/most_recent/met7_normir_naples.jpg
Die Thermikcheckliste beinhaltet alle wichtigen meteorologischen Voraussetzungen für einen guten Thermiktag. |
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![]() Abb.2 Prognosewetterkarte für den 28.4.2002, 12 UTC. In weiss dargestellt sind die Linien gleicher Höhe (Isohypsen), welche die 850-hPa-Druckfläche beschreiben. Zusätzlich ist die Temperatur in dieser Höhe eingetragen (farbig). |
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![]() Abb.3 Prognosewetterkarte für den 28.4.2002, 12 UTC. In weiss dargestellt sind die Linien gleicher Höhe (Isohypsen), welche die 700-hPa-Druckfläche beschreiben. Zusätzlich ist die Vertikalbewegung der Luftmassen eingetragen (farbig). |
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Abb.4 |
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![]() Abb.5 ANETZ-Wind-Messwerte vom 28.4.2002, 9.10 Uhr Lokalzeit. Die erste Zahl beschreibt die Windrichtung in Grad (0-360°). Die zweite Zahl beschreibt den 10-Minuten-Mittelwert, und die dritte Zahl zeigt die Böenspitze der letzten 10 Minuten. Beide Angaben sind in Metern pro Sekunde. |
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![]() Abb.6 ANETZ-Luftdruck-Messwerte vom 28.4.2002, 9:30 Uhr Lokalzeit. Die Messwerte sind auf Meeresniveau reduziert und können direkt miteinander verglichen werden. Tiefe Werte auf der Alpennordseite und höhere Werte auf der Alpensüdseite deuten auf eine Südföhn-Wetterlage. |
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![]() Abb.7 Graphische Darstellung des Druckverlaufs von Interlaken und Comprovasco (nördliches Tessin). Zeitraum: 26.4.2002 bis 28.4.2002. Das Auseinanderklaffen der beiden Druckkurven am Morgen des 28.4.2002 deutet auf eine Zunahme der Druckdifferenz zwischen Alpensüd- und Alpennordseite. |
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![]() Abb.8 Emagramm vom 1.4.2002, 00 UTC. Die beiden linken Kurven stellen den Verlauf von Taupunkt (linke Kurve) und Temperatur (rechte Kurve) dar. Rechts in der Graphik sind Angaben zu Windrichtung und Windstärke in den verschiedenen Höhen eingetragen. |
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![]() Abb.9 ANETZ-Wind-Messwerte vom Ostermontag 1.4.2002, 9.00 Uhr Lokalzeit. Die geringen Windgeschwindigkeiten in der ganzen Schweiz sind typisch für diese Flachdruckwetterlage. |
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![]() Abb.10 ANETZ-Luftdruck-Messwerte vom 1.4.2002, 9.00 Uhr Lokalzeit. Auf der gesamten Alpennordseite herrschen Luftdruckwerte um 1020 hPa. Das bedeutet geringe horizontale Luftverschiebungen verbunden mit idealer Thermik. |
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