Erweiterung des Gleitschirm-Brevets

Seit dem 1.1.2008 braucht man eine Erweiterung des Gleitschirmbrevets, um legal Speedflying zu betreiben.

Die gesamte Ausbildung inklusive Prüfung kann bei einem Speedflying-Instruktor abgelegt werden. Hier findest Du eine Liste mit allen Instruktoren.

 

Bitte halte Dich beim Speedflyen immer an den Speedflying-Verhaltenskodex !

 

Empfehlung des SHV

Empfehlung bezüglich Schirmgrösse und Erfahrung:
Speedflying-Schirme mit kleinen Flächen resp. einer höheren Flächenbelastung als 8 kg/m², sollten frühestens nach 2 Jahren Praxis im Fliegen von Speedflyern geflogen werden.

 

Halte Dich ausserdem immer an die 10 safety rules !
 

 

Gewerbsmässiges Speedflying: Zusätzliche Regeln?

Der SHV hat die Rechtslage betreffend Speedflying und Risikoaktivitäten-Gesetz nochmals beim zuständigen Bundesamt abgeklärt. Worum geht es? Ab 2014 gelten für gewerbsmässig betriebene „Risikoaktivitäten“ zusätzliche Regeln, die im sogenannten Risikoaktivitäten-Gesetz festgehalten sind. Es gilt für Bergführer, Schneesportlehrer ausserhalb der Pisten, Canyoning, River-Rafting und Bungee-Jumping. Für Speedflying gilt dieses Gesetz also ausdrücklich nicht. Aber Achtung! Führt der Speedflying-Kursleiter bspw. eine längere Skitour zum Startplatz durch, fällt dieser Teil unter das Gesetz. In diesem Fall muss der Kursleiter alle gesetzlichen Bedingungen erfüllen. Diese Bedingungen sind auf der Webseite des Bundes festgehalten.

Ist hingegen der Startplatz aber in Pistennähe, müssen diese zusätzlichen Anforderungen nicht erfüllt werden. Leider kann keine exakte Grenze gezogen werden. Ob allenfalls eine Bewilligung notwendig ist, muss im Einzelfall entschieden werden. So oder so steht die Sicherheit der Kursteilnehmer an erster Stelle. Der SHV empfiehlt daher, die Gefahrensituation in jedem Fall genau abzuklären. Fragen bitte per Mail richten an

Christian Boppart: christian.boppart@shv-fsvlanti spam bot.ch.

 

 

 

Regeln für ausländische Speedflyingpiloten

Ausländische Speedflyingpiloten benötigen in jedem Fall die (Schweizerische oder ausländische) Breveterweiterung, um legal Speedflying zu betreiben. Da im Speedflying international noch keine einheitlichen Regelungen herrschen (wie z.B. der IPPI Level beim Gleitschirmfliegen), ist diese Breveterweiterung für allle Piloten zwingend. Dies unabhängig davon ob sie in der Schweiz wohnhaft sind.

Als Basisbrevet gilt das Gleitschirmbrevet. Hierzu gelten die üblichen internationalen Regeln für ausländische Piloten.

 

 

   

CIRS - critical incident reporting system

In Zusammenarbeit mit Speedflying Interlaken betreiben wir eine Datenbank, wo Du alle heiklen Vorfälle oder Unfälle beim Speedflying melden kannst. Je mehr Meldungen wir erhalten, umso eher können wir Erkenntnisse für die Prävention gewinnen. Melde uns also bitte alle kritischen Vorfälle. Du kannst das auch anonym tun.

zum critical incident reporting system (CIRS)